Schwebestativ-Stabilisator

was macht der horstl da für Blödsinn – sowas braucht der Fotograf ja gar nicht! Stimmt – aber horstl geht halt gerne Fremd. Kurz wollte er sich mit einem Gimbal anfreunden, aber das ist doch schon etwas übertrieben. Die Teile sind ja schweine teuer und das wäre ja doch etwas größenwahnsinnig für meine Filmversuche. Gut, dann eben was anderes zum Stabilisieren, denn das Gewackele ist schon sehr nervig. Also habe ich mich im Netzt kundig gemacht, tausende von Videos gesehen, gelesen, Tests gelesen und nachgedacht. Wie das funktioniert ist für mich no problem, habe ja mal Technik studiert, kann mich erinnern, wie wir eine Panzerkanone berechnet haben – ich meine die Regelung damit sie dorthin schießt wo sie soll. Das Prinzip ist identisch. Kanone (Videokamera) soll still bleiben, während der Panzer (Filmer) sich bewegt. Das ist nicht so einfach. Ein Gimbal kann das perfekt, weil der alle drei Dimensionen ausgleicht. Egal wohin du dich hinbewegst, die Kamera bleibt still. Besonders teure Gimbals können sehr viel mehr – das soll hier nicht genau thematisiert werden. Topmodelle sind die Schweizer Mövis, was die kosten sag ich nicht. Die von DJI RONIN sind auch gut, kosten nur ein Bruchteil davon. Alles geht in die Kiloeuros… nichts für mich. Es gibt auch zweiachsen-Gimbals, die etwas günstiger sind. Und dann gibt es ganz einfache Schwebestativ-Stabilisatoren. Die brauchen, keine Batterien, wenig Pflege, sind relativ leicht und sehr gute Modelle kosten unter 100 Euro. Das ist was für mich – und wo ist der Hacken? Man muss üben, um gute Ergebnisse zu erreichen. Man muss sehr viel üben, um sehr gute Ergebnisse zu erreichen. Also übe ich jetzt. Wenn ich es kann, poste ich ein Video – versprochen!

Aber keine Panik. Ich werde nicht die Fotografie im Stich lassen – ganz sicher nicht!

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Horst von Bohlen